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Quelle: Henning Schacht
Meldung · Heimat & Integration · 20.06.2018

Parlamentarischer Staatssekretär Mayer diskutiert mit Heimatvertriebenen und ihren Nachkommen über Flucht und Vertreibung

Die Bundesregierung hat heute zum vierten Mal den Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung begangen. Mit dem Gedenktag wird seit 2015 jährlich am 20. Juni an die Opfer von Flucht und Vertreibung weltweit sowie insbesondere an die deutschen Vertriebenen erinnert.

Podiumsgespräch im BMI

Am Vormittag traf der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Stephan Mayer zwei Zeitzeugen, eine junge Heimatverbliebene aus Ungarn und einen jungen Vertreter der Landsmannschaft der Westpreußen zu einer Podiumsdiskussion. Diese wurde, von Frau Dr. Bavendamm, Direktorin der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung moderiert.

Anknüpfend an das persönliche Vertreibungsschicksal der beiden Zeitzeugen diskutierte Mayer, darüber, wie Flucht und Vertreibung die eigene Biographie und die der nachwachsenden Generationen prägen und wie das Leid der vertriebenen Deutschen die Politik und Gesellschaft auch heute weiterhin verpflichten.

Die Generation der Zeitzeugen, so Mayer, mahne die von Krieg und Gewalt verschonte junge Generation, dass Frieden kostbar sei und stets aufs Neue bewahrt werden wolle: "Wir dürfen den Ort der Vertrautheit und der Geborgenheit nicht erst als Heimat erkennen, wenn er verloren ist. Heimat braucht Zusammenhalt, Selbstvertrauen und Zuversicht. Sie braucht feste Werte und eine feste Ordnung. Dann und nur dann gibt sie Orientierung, Halt, und Sicherheit."

Zentrale Gedenkveranstaltung im Schlüterhof

Die zentrale Gedenkveranstaltung fand am Nachmittag im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin statt.

Begrüßungsrede von Bundesinnenminister Seehofer im Schlüterhof (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Quelle: Hans-Christian Plambeck / Bundesregierung

Nach einer Begrüßung durch den Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Horst Seehofer, folgte das Grußwort von Weihbischof em. Dr. h. c. Gerhard Pieschl, Bistum Limburg. Dr. Umeswaran Arunagirinathan hat einen Erfahrungsbericht vortragen. Die Ansprache hiellt die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel. Der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Bernd Fabritius, sprach das Schlusswort.

Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkveranstaltung durch "Bridges - Musik verbindet", einem Musikprojekt von und für geflüchtete Musiker.

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